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66 begrenzt. Die größten Trends brauchen jedoch Zeit, um sich richtig entfalten zu können. Das meiste Geld können Sie also vor allem bei langfristigen Trends verdienen. 3. Auch längerfristiges Trading hat seine Tücken: Obwohl Sie bei längerfristigen Trends das meiste Geld machen können, müssen Sie sich auch hier mit einigen Nachteilen abfinden. Langfristige Entwicklungen lassen sich nur schwer bis gar nicht vorhersagen. Je weiter voraus Sie planen, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Prognose auch tatsächlich eintritt. Das lässt sich am besten anhand einer Wahrscheinlichkeitskurve basierend auf historischen beziehungsweise statistischen Daten zur Volatilität zeigen. Wenn Sie Bild 1 betrachten, sehen Sie, dass sich die Kurve aufweitet, je weiter Sie in die Zukunft blicken. Es sollte jedoch klar sein, dass sich der Markt nie strikt nach einer Statistik richtet und dass der Kurs auch keine Streuung aufweist. Das Beispiel dient nur zur Veranschaulichung. Wenn sich ein Markt in der Vergangenheit öfters volatil gezeigt hat, wird er wahrscheinlich auch in Zukunft schwankungsfreudig sein. Selbst wenn sich der Markt so entwickelt, wie Sie vorhergesagt haben, wird er immer noch anfällig für größere Korrekturen sein, je größer der Zeitraum ist. Deshalb sollten Sie bei langfristigeren Trends auch weitere Stopps setzen, um diesem Risiko vorzubeugen. Je länger Sie also an einer Position festhalten, desto weiter entfernt sollte Ihr Stopp liegen, um gegen die zunehmende Streuung der möglichen Entwicklung gewappnet zu sein. Der Nachteil des weiten Stopps: Die Kombination aus einem weit entfernten Stopp und fehlender Genauigkeit ist der Garant für große Drawdowns. Über berühmte Trader, die langfristigen Trends folgten und damit jede Menge Geld gemacht haben, wurden schon reihenweise Bücher geschrieben – aber die meisten Bücher lassen den Teil aus, wo diese Trader massive Verluste verschmerzen mussten. Schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe Was können Sie tun, wenn langfristiges Trading zwar größere Chancen bietet, dafür aber auch risikoreicher ist. Ganz einfach, die beiden Ansätze müssen sich nämlich nicht gegenseitig ausschließen. Warum traden Sie nicht für kurzfristige Gewinne, aber lassen einen Teil Ihrer Position langfristig laufen, wenn es gut für Sie aussieht? So können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wenn Sie nun alles vorher Besprochene berücksichtigen, empfiehlt es sich nach Aktien beziehungsweise Finanzmärkten zu suchen, die Potenzial für sowohl kurz- als auch langfristige Engagements bieten. Falls sich der Markt wie erwartet entwickelt, sichert man einen Teil seiner Gewinne ab und der Rest bleibt so lange im Markt, wie der Trend besteht. Der Stopp wird danach angepasst, um den Übergang von einem kurz- zu einem langfristigen Trade zu vollziehen. Bringen wir die Sache auf den Punkt Die meisten erfolgreichen Trading-Methoden lassen sich in Gegentrend- und Trend-Trading einteilen. Es gibt natürlich verschiedene Varianten der beiden Methoden, aber im Grunde lässt sich jeder Trading-Ansatz in eine der beiden Typen zuordnen. Mein persönlicher Ansatz konzentriert sich auf die Suche nach einem bestehenden oder neuen Trend, um dann nach einer kurzen Korrektur in den Markt in Trendrichtung einzusteigen. Die Idee dahinter: Man geht davon aus, dass sich jede starke Kursbewegung korrigiert und langfristig gesehen wieder zum Mittelwert des Kurses zurückkehrt. Dies nennt sich Mean-Reversion-Effekt. Um das für das eigene Trading auszunutzen, versucht der Trader solch einen Kursrücksetzer für einen günstigen Einstieg auszunutzen. Der Mean Reversion-Effekt sorgt dafür, dass der Kurs wieder in Trendrichtung gezogen wird. TRADERS´ 05.2023 Reality Overbought Ideal Oversold Ein guter Überkauft/Überverkauft-Markt pendelt mit volatilen Bewegungen auf- und abwärts in einem Seitwärtstrend. In der Theorie wirkt der Markt wie eine Sinuskurve (blaue Linie). Die Realität entspricht allerdings nie einer Sinuskurve und daher streuen die Kursbewegungen. Sobald die obere Overbought-Linie überschritten wird, sollte man auf Short-Signale achten. Fällt der Kurs unter die Oversold-Linie sind LongSignale angesagt. Quelle: davelandry.com B2 Grundprinzipien des Überkauft/Überverkauft-Marktes STRATEGIE

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